Angststörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen übermäßige Angst oder Sorgen das Leben stark beeinträchtigen. Im Gegensatz zu normaler, situationsbezogener Angst sind Angststörungen intensiver, langanhaltender und oft unverhältnismäßig zur Situation.
Typische Formen sind:
Generalisierte Angststörung (GAS) – ständige, schwer kontrollierbare Sorgen über viele Lebensbereiche.
Panikstörung – plötzliche Panikattacken mit Herzrasen, Schwindel oder Atemnot.
Soziale Angststörung – starke Furcht vor Bewertung oder Blamage in sozialen Situationen.
Phobien – extreme Ängste vor spezifischen Objekten oder Situationen (z. B. Spinnen, Fliegen).
Häufig treten auch körperliche Symptome auf, wie Muskelverspannungen, Schwitzen oder Schlafprobleme. Ursachen sind genetische, biochemische und psychosoziale Faktoren. Angststörungen sind sehr verbreitet, aber gut behandelbar – durch Therapie, Entspannungstechniken, Lebensstiländerungen und ggf. Medikamente.