Die Attributionstheorie, entwickelt von Fritz Heider und später erweitert von Harold Kelley, untersucht, wie Menschen Verhalten erklären. Sie unterscheidet zwischen:
Internen Attributionen (Persönlichkeit, Motive, Eigenschaften) und
Externen Attributionen (Situation, Zufall, Umfeld).
Kelleys Kovariationsmodell betrachtet drei Faktoren:
Konsens (verhalten sich andere ähnlich?),
Konsistenz (tritt das Verhalten regelmäßig auf?),
Distinktheit (tritt es nur in dieser Situation auf?).
Die Theorie zeigt, wie wir im Alltag urteilen – und wie Verzerrungen wie der fundamentale Attributionsfehler unser Denken beeinflussen.