Aufmerksamkeits-Bias bezeichnet die Tendenz, die Aufmerksamkeit bevorzugt auf bestimmte Arten von Information zu richten – oft auf emotionale oder bedrohliche Inhalte.
Beispiel: Menschen mit sozialer Angst bemerken eher ein Stirnrunzeln als unterstützende Lächeln. Oder jemand, der mit dem Rauchen aufhören möchte, sieht überall Zigaretten.
Solche Verzerrungen beeinflussen, wie wir Realität wahrnehmen, und verstärken oft bestehende Ängste oder Überzeugungen. Sie spielen eine zentrale Rolle bei Angststörungen, Phobien und Abhängigkeiten. Achtsamkeitsübungen und kognitive Therapien helfen, die Aufmerksamkeit wieder ausgewogener zu steuern.