Blockieren beschreibt den Zustand, wenn eine bekannte Information vorübergehend nicht abrufbar ist – das klassische „Es liegt mir auf der Zunge“-Gefühl.
In der Gedächtnisforschung tritt Blockieren auf, wenn ähnliche Erinnerungen die gesuchte überlagern. Stress oder Müdigkeit verstärken den Effekt.
Auch wenn es frustrierend ist, gehört Blockieren zum normalen Funktionieren des Gedächtnisses. Meist taucht die gesuchte Information später von selbst wieder auf – oft genau dann, wenn wir nicht mehr aktiv danach suchen.