Gehirnplastizität – auch Neuroplastizität – beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, sich ein Leben lang zu verändern, indem neue neuronale Verbindungen gebildet werden.
So lernen wir neue Fähigkeiten, erholen uns nach Verletzungen oder passen uns an neue Umgebungen an. Musiker:innen etwa entwickeln ausgeprägtere Hirnareale für akustische Verarbeitung, Schlaganfallpatient:innen können verlorene Funktionen teilweise „neu verdrahten“.
Am stärksten ist diese Plastizität in der Kindheit, bleibt aber auch im Erwachsenenalter erhalten. Erfahrung, Übung und Haltung prägen die Entwicklung des Gehirns.
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