Die körperdysmorphe Störung beschreibt eine übermäßige Beschäftigung mit vermeintlichen Makeln im Aussehen. Diese „Fehler“ sind für andere kaum sichtbar, für Betroffene jedoch enorm belastend.
Sie verbringen Stunden vor dem Spiegel, pflegen sich übermäßig, suchen Bestätigung oder meiden soziale Situationen aus Angst vor Bewertung. BDD hat nichts mit „Eitelkeit“ zu tun, sondern mit veränderter Selbstwahrnehmung.
Häufig sind Perfektionismus, geringes Selbstwertgefühl oder Erfahrungen mit Kritik beteiligt. Behandlung erfolgt über kognitive Verhaltenstherapie und manchmal Medikamente. Ziel ist, die obsessive Wahrnehmung zu lösen und ein gesünderes Selbstbild aufzubauen.