Kollektivistische Kulturen betonen Gemeinschaft, Harmonie und gegenseitige Abhängigkeit stärker als individuelle Ziele. Identität ist hier oft über Familie oder soziale Rollen definiert, nicht über persönliche Leistungen.
Beispiel: Beruf oder Eheentscheidungen werden am Wohl der Familie ausgerichtet, nicht nur an persönlichen Präferenzen. Werte wie Kooperation, Loyalität und Respekt vor Autorität stehen im Vordergrund.
Viele asiatische, afrikanische und lateinamerikanische Gesellschaften gelten als kollektivistisch, im Gegensatz zu individualistischen Kulturen (z. B. westliche Länder). Beide Modelle sind weder „besser“ noch „schlechter“ – sie zeigen unterschiedliche Weisen, wie Gesellschaft organisiert und Identität gebildet wird.