Komorbidität bedeutet das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehr Erkrankungen bei einer Person. In der Psychologie beschreibt es meist das Zusammenwirken mehrerer psychischer Störungen – etwa wenn Depression und Angststörung gemeinsam auftreten.
Komorbidität erschwert Diagnose und Behandlung, da die Störungen sich gegenseitig verstärken oder überlagern können. Beispielsweise kann Substanzmissbrauch mit einer posttraumatischen Belastungsstörung zusammenhängen und die Genesung komplexer machen.
Ein Verständnis von Komorbidität ist entscheidend für eine ganzheitliche Therapie: Nur wenn alle Störungen berücksichtigt werden, kann nachhaltige Verbesserung erreicht werden.