Der Zuschauereffekt beschreibt, dass Menschen in Notfallsituationen seltener helfen, wenn viele andere anwesend sind. Je mehr Beobachter:innen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass jemand eingreift.
Psycholog:innen erklären das mit Verantwortungsdiffusion („Jemand anderes hilft schon“) und sozialer Orientierung (wir schauen, wie andere reagieren). Das berühmte Beispiel ist der Fall Kitty Genovese (1964), bei dem Nachbar:innen eine Attacke beobachtet haben sollen, ohne einzuschreiten.
Das Bewusstsein für den Zuschauereffekt erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen aktiv werden und Hilfe leisten.
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